Glaube, den man trägt

Das Wort hinter dem Stoff

Jedes Rex-Regnum-Design trägt einen Vers aus der Heiligen Schrift. Hier findest du die ganze Bibelstelle und was sie bedeutet – ausgelegt mit dem Katechismus der Katholischen Kirche. Dazu die sieben Sakramente, in denen Christus uns heute begegnet.

Die Verse

Zwanzig Worte Gottes, die wir auf dem Rücken tragen.

König der Könige

01

„Auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte trägt er den Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.“

Offenbarung 19,16

Johannes sieht am Ende der Offenbarung Christus als siegreichen Reiter. Sein Name steht für alle sichtbar auf seinem Gewand: Er ist der König über alle Könige – daher auch der Name Rex Regnum.

Der Katechismus bekennt: Christus ist der Herr des Kosmos und der Geschichte. Durch seinen Tod und seine Auferstehung wurde er zum Herrn über Lebende und Tote, und in ihm wird die Geschichte der Menschen vollendet. Wer „Jesus ist der Herr“ sagt, bekennt, dass ihm dieselbe Macht und Ehre gebührt wie Gott dem Vater.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 446–451 (Jesus ist der Herr) · KKK 668 (Christus, Herr des Kosmos und der Geschichte)

Mein Hirte

02

„Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.“

Psalm 23,1

Psalm 23 ist eines der bekanntesten Gebete der Bibel. Der Beter vergleicht Gott mit einem Hirten, der seine Herde führt, schützt und versorgt – auch durch das finstere Tal.

Jesus nimmt dieses Bild auf und nennt sich selbst den guten Hirten, der sein Leben für die Schafe gibt. Der Katechismus beschreibt die Kirche deshalb als Schafstall, dessen einzige Tür Christus ist und dessen Herde er selbst führt und nährt. Die Salbung „mit Öl“ aus demselben Psalm deutet der Katechismus auf die Salbung mit Chrisam bei Taufe und Firmung.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 754 (Die Kirche als Schafstall – Christus, der gute Hirt) · KKK 1293 (Die Salbung als Zeichen der Fülle)

Alles vermag ich

03

„Alles vermag ich durch den, der mich stärkt.“

Philipper 4,13

Paulus schreibt diesen Satz aus dem Gefängnis. Er hat Mangel und Überfluss erlebt und gelernt, in beidem zufrieden zu sein – nicht aus eigener Kraft, sondern weil Christus ihn trägt.

Der Vers ist kein Versprechen, dass uns alles gelingt, was wir uns vornehmen. Er spricht von der Gnade: Gott schenkt uns unverdient seine Hilfe, damit wir seinem Ruf folgen können. Auch die menschlichen Tugenden werden durch diese Gnade gereinigt und gestärkt.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1810–1811 (Tugenden und Gnade) · KKK 1996 (Gnade als ungeschuldete Hilfe Gottes)

Weg, Wahrheit, Leben

04

„Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“

Johannes 14,6

Am Abend vor seinem Leiden fragt Thomas, wie die Jünger den Weg zum Vater finden sollen. Jesus zeigt nicht auf eine Lehre oder Regel, sondern auf sich selbst.

Der Katechismus sieht in Christus das Vorbild der Heiligkeit: Wer ihm folgt, findet zum Vater. In ihm hat sich die Wahrheit Gottes ganz gezeigt – er ist die Wahrheit in Person. Deshalb ist Jesus Christus selbst der erste und letzte Bezugspunkt jeder christlichen Lebensführung.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 459 (Christus, unser Vorbild der Heiligkeit) · KKK 1698 (Christus als Mitte des christlichen Lebens) · KKK 2466 (Christus ist die Wahrheit)

Licht der Welt

05

„Als Jesus ein andermal zu ihnen redete, sagte er: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Johannes 8,12

Jesus spricht diese Worte im Tempel während des Laubhüttenfestes, bei dem große Leuchter den Vorhof erhellten. Er sagt: Das wahre Licht, das Orientierung gibt, bin ich.

Der Katechismus zitiert den Vers, wenn er beschreibt, dass sich in Jesus die ganze Wahrheit Gottes gezeigt hat. Die Kirche hat kein eigenes Licht – sie ist wie der Mond, der das Licht Christi weitergibt.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 748 (Christus, das Licht der Völker) · KKK 2466 (Christus ist die Wahrheit)

Ihr seid das Licht

06

„Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.“

Matthäus 5,14

In der Bergpredigt sagt Jesus seinen Jüngern zu: Was er ist, sollen auch sie sein. Das Licht, das von ihm ausgeht, soll durch ihr Leben sichtbar werden.

Der Katechismus verbindet den Vers mit der Taufe: Wer getauft ist, ist „erleuchtet“ und selbst Licht für die Welt geworden. Dieses Licht zeigt sich nicht in großen Worten, sondern im treuen, glaubwürdigen Alltag.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1243 (Die Taufe – erleuchtet zum Licht der Welt) · KKK 2044 (Das Zeugnis eines christlichen Lebens)

Gott für uns

07

„Was sollen wir nun dazu sagen? Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?“

Römer 8,31

Paulus fasst hier den ganzen Römerbrief zusammen: Gott hat seinen eigenen Sohn für uns hingegeben. Nichts – weder Tod noch Leben noch irgendeine Macht – kann uns von seiner Liebe trennen.

Der Katechismus greift den Vers in der letzten Bitte des Vaterunsers auf: „Erlöse uns von dem Bösen.“ Wer sich Gott anvertraut, muss den Bösen nicht fürchten, denn Christus hat ihn bereits besiegt.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 2852 („Erlöse uns von dem Bösen“)

Gott ist Liebe

08

„Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“

1. Johannesbrief 4,16

Drei Worte, die die ganze Bibel zusammenfassen: Gott ist Liebe. Johannes sagt nicht nur, dass Gott liebt – Liebe ist sein Wesen.

Der Katechismus erklärt: Gottes innerstes Geheimnis ist ein ewiger Austausch der Liebe zwischen Vater, Sohn und Heiligem Geist, und er hat uns dazu bestimmt, daran teilzuhaben. Diese Liebe ist das erste Geschenk Gottes; aus ihr kommen alle anderen Gaben.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 221 (Gott ist Liebe) · KKK 733 (Die Liebe als erstes Geschenk)

Fürchte dich nicht

09

„Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich habe dich stark gemacht, ja ich habe dir geholfen und dich gehalten mit meiner siegreichen Rechten.“

Jesaja 41,10

Der Prophet spricht zu Israel im Exil, fern der Heimat und ohne Hoffnung. Gott antwortet nicht mit einer Erklärung, sondern mit einer Zusage: Ich bin bei dir.

„Fürchte dich nicht“ ist einer der häufigsten Sätze der Bibel. Der Katechismus erinnert daran, dass Gottes Vorsehung ganz konkret für jeden Menschen sorgt. Jesus lädt uns ein, uns ihr anzuvertrauen wie Kinder ihren Eltern.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 303 (Gottes Vorsehung ist konkret und unmittelbar) · KKK 305 (Kindliches Vertrauen auf die Vorsehung)

Alle Tage

10

„und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“

Matthäus 28,20

Mit diesem Satz endet das Matthäusevangelium. Der Auferstandene sendet die Jünger in alle Welt und verspricht: Ich gehe nicht weg.

Der Katechismus beschreibt, wie Christus dieses Versprechen hält: Er ist gegenwärtig in seinem Wort, im Gebet der Gemeinde, in den Armen und Kranken, in den Sakramenten – und auf einzigartige Weise in der Eucharistie.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1373 (Die vielfache Gegenwart Christi in der Kirche)

Licht und Heil

11

„Der HERR ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist die Zuflucht meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen?“

Psalm 27,1

Der Beter ist von Feinden umgeben – und bleibt trotzdem ruhig. Seine Sicherheit kommt nicht aus den Umständen, sondern aus der Beziehung zu Gott.

Der Katechismus nennt die Psalmen das Gebetbuch des Gottesvolkes. Sie verbinden persönliche Not mit dem Vertrauen auf Gott und sind bis heute das tägliche Gebet der Kirche. Jesus selbst hat mit ihnen gebetet.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 2585–2589 (Die Psalmen – das Gebet der Gemeinde)

Zuflucht und Stärke

12

„Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als mächtig erfahren, als Helfer in allen Nöten.“

Psalm 46,2

Psalm 46 malt ein Bild von Chaos: Berge wanken, Meere toben. Mitten darin steht die Gewissheit, dass Gott ein sicherer Ort bleibt. Martin Luther dichtete danach „Ein feste Burg ist unser Gott“.

Der Katechismus betont, dass Gottes Fürsorge nicht abstrakt ist: Er lenkt die Geschichte und kümmert sich um das Kleinste wie um das Größte. Wer das glaubt, findet Halt, auch wenn um ihn herum alles ins Wanken gerät.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 301–303 (Gott erhält und lenkt seine Schöpfung)

Auferstehung

13

„Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?“

Johannes 11,25–26

Martha trauert um ihren Bruder Lazarus. Sie glaubt an eine Auferstehung „am Letzten Tag“. Jesus antwortet: Sie ist nicht nur ein Ereignis in der Zukunft – sie ist eine Person, und sie steht vor dir.

Der Katechismus erklärt, dass Jesus die Auferstehung an den Glauben an seine eigene Person bindet. Wer mit Christus verbunden ist, hat schon jetzt Anteil an seinem Leben, das der Tod nicht beenden kann.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 989 (Wir werden mit Christus auferstehen) · KKK 994 (Christus ist die Auferstehung und das Leben)

Gestern, heute, ewig

14

„Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“

Hebräer 13,8

Der Hebräerbrief richtet sich an Christen, die müde geworden sind und unter wechselnden Lehren schwanken. Die Antwort: Moden kommen und gehen – Christus bleibt.

Der Katechismus erklärt: Was Jesus in Tod und Auferstehung getan hat, geschah einmal in der Geschichte und vergeht doch nicht. In der Liturgie wird es gegenwärtig und schenkt heute Leben – genauso wie damals.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1085 (Das Pascha-Mysterium vergeht nicht)

Ohne Scham

15

„Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, aber ebenso für den Griechen.“

Römer 1,16

Paulus schreibt an die Christen in Rom, der Hauptstadt der damaligen Welt. Ein gekreuzigter Messias galt dort als Torheit. Paulus hält dagegen: Gerade diese Botschaft hat Kraft.

Der Katechismus sagt: Christen sollen ihren Glauben nicht nur bewahren und leben, sondern auch offen bekennen und bezeugen – selbst wenn es etwas kostet. Wer Rex Regnum trägt, tut genau das.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1816 (Den Glauben bekennen und bezeugen)

Besiege das Böse

16

„Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!“

Römer 12,21

Paulus beschreibt, wie Christen mit Feindschaft umgehen sollen: nicht Böses mit Bösem vergelten, sondern segnen und dem Feind Gutes tun. Rache ist nicht unsere Sache.

Der Katechismus nennt die Vergebung, auch gegenüber Feinden, einen Höhepunkt des christlichen Gebets. Sie zeigt, dass die Liebe stärker ist als die Sünde – das haben die Märtyrer aller Zeiten bezeugt.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1825 (Die Liebe auch zum Feind) · KKK 2844 (Vergebung als Höhepunkt des Gebets)

In Liebe

17

„Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“

1. Korinther 16,14

Am Ende seines Briefes an die zerstrittene Gemeinde in Korinth fasst Paulus alles in einem Satz zusammen. Kurz vorher steht das berühmte Hohelied der Liebe (1 Kor 13).

Der Katechismus nennt die Liebe die größte der göttlichen Tugenden. Sie ist das „Band der Vollkommenheit“, das alle anderen Tugenden formt und ordnet. Ohne Liebe ist alles andere nichts.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1822 (Die Liebe als göttliche Tugend) · KKK 1826–1827 (Die Liebe als Form aller Tugenden)

Befiehl dem Herrn

18

„Befiehl dem HERRN deinen Weg, vertrau ihm – er wird es fügen.“

Psalm 37,5

Der Psalm spricht in eine Erfahrung, die viele kennen: Es scheint, als hätten die Rücksichtslosen Erfolg. Der Rat des Beters ist überraschend schlicht: Lege deinen Weg in Gottes Hand.

Der Katechismus beschreibt diese Haltung als gesunde christliche Einstellung zur Zukunft: sich vertrauensvoll der Vorsehung überlassen, statt die Zukunft ergründen oder kontrollieren zu wollen – ohne dabei die eigene Verantwortung aufzugeben.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 2115 (Vertrauen auf die Vorsehung statt Wahrsagerei)

Mit ganzem Herzen

19

„Mit ganzem Herzen vertrau auf den HERRN, bau nicht auf eigene Klugheit; such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen, dann ebnet er selbst deine Pfade!“

Sprichwörter 3,5–6

Das Buch der Sprichwörter sammelt Lebensweisheit. Hier geht es um die Grundhaltung: nicht halbherzig, sondern mit dem ganzen Herzen auf Gott setzen.

So beschreibt der Katechismus den Glauben: Der Mensch überlässt sich Gott als Ganzer, in Freiheit, und sucht seinen Willen zu erkennen und zu tun. Glaube ist kein Bauchgefühl, sondern eine Entscheidung des ganzen Menschen.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1814 (Der Glaube als ganze Hingabe an Gott)

Christus lebt in mir

20

„Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Was ich nun im Fleische lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.“

Galater 2,20

Paulus beschreibt, was in der Taufe geschehen ist: Das alte Ich ist mit Christus gekreuzigt, und ein neues Leben hat begonnen. Christ sein heißt nicht nur, Jesus nachzuahmen, sondern ihn in sich wirken zu lassen.

Der Katechismus zitiert den Satz „der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat“, um zu zeigen: Jesus hat jeden einzelnen Menschen persönlich gekannt und geliebt – sein Herz ist das Zeichen dieser Liebe.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 478 (Christus hat jeden von uns persönlich geliebt)

Die Sakramente

Sakramente sind sichtbare Zeichen, durch die Christus selbst wirkt und uns seine Gnade schenkt. Die katholische Kirche feiert sieben Sakramente, die alle Stationen des Lebens begleiten (KKK 1210–1211).

Sakramente der christlichen Initiation

Taufe

Das Tor zum christlichen Leben.

Die Taufe ist das erste Sakrament und das Fundament des ganzen christlichen Lebens. Durch sie wird der Mensch von der Sünde befreit, als Kind Gottes neu geboren, Glied Christi und in die Kirche aufgenommen.

Getauft wird nur einmal: Die Taufe prägt dem Christen ein unauslöschliches geistliches Siegel ein. Sie kann im Säuglingsalter oder als Erwachsener empfangen werden – dann meist zusammen mit Firmung und Erstkommunion in der Osternacht.

Zeichen: Wasser, das Kreuzzeichen, die Worte „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, Chrisam, weißes Kleid und Taufkerze.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1213–1284

Zeugnis

Glaubenszeugnis: Annas Weg zur Taufe

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Zeugnis

Erwachsenentaufe als Neuanfang

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Firmung

Die Stärkung durch den Heiligen Geist.

Die Firmung vollendet die Taufgnade. Der Gefirmte empfängt den Heiligen Geist in besonderer Fülle – wie die Apostel an Pfingsten – und wird enger mit Christus und der Kirche verbunden.

Sie gibt die Kraft, den Glauben als Zeuge Christi in Wort und Tat zu bekennen und zu verteidigen. Wie die Taufe wird sie nur einmal empfangen.

Zeichen: Handauflegung und Salbung der Stirn mit Chrisam durch den Bischof mit den Worten „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1285–1321

Erklärung

„Gott steht dir bei“ – Das Sakrament der Firmung

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Eucharistie

Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens.

In der Eucharistie wird das Opfer Christi am Kreuz gegenwärtig. Unter den Gestalten von Brot und Wein ist Christus wahrhaft, wirklich und wesentlich gegenwärtig – mit Leib und Blut, Seele und Gottheit.

Wer die Kommunion empfängt, wird innig mit Christus vereint, von lässlichen Sünden gereinigt und vor schweren bewahrt. Die Eucharistie baut die Kirche als Leib Christi auf. Deshalb ist die Sonntagsmesse die Mitte des christlichen Lebens.

Zeichen: Brot und Wein, die durch die Worte Christi und die Anrufung des Heiligen Geistes in seinen Leib und sein Blut verwandelt werden.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1322–1419

Erklärung

Gott ist gegenwärtig: Die „Schulen der Anbetung“

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Sakramente der Heilung

Buße und Versöhnung

Die Beichte – ein Neuanfang mit Gott.

Wer nach der Taufe sündigt, verliert Gottes Liebe nicht – aber er verletzt die Beziehung zu ihm und zur Kirche. Im Sakrament der Buße vergibt Gott durch den Priester die Sünden und schenkt Versöhnung.

Zur Beichte gehören Reue, das Bekenntnis der Sünden, die Lossprechung und die Genugtuung. Der Priester ist durch das Beichtgeheimnis absolut zum Schweigen verpflichtet.

Zeichen: Das Bekenntnis vor dem Priester und die Lossprechung: „… So spreche ich dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1422–1498

Zeugnis

„Ich fühle mich wie neugeboren“ – Bekenntnisse zur Beichte

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Krankensalbung

Stärkung in Krankheit und Alter – nicht erst am Lebensende.

Die Krankensalbung ist für Menschen bestimmt, die schwer krank sind, vor einer schweren Operation stehen oder durch das Alter geschwächt sind. Sie ist keine „letzte Ölung“ nur für Sterbende, sondern kann auch wiederholt empfangen werden.

Sie schenkt Trost, Frieden und Mut, verbindet das Leiden mit dem Leiden Christi und vergibt die Sünden. Manchmal schenkt Gott dadurch auch körperliche Heilung, wenn es dem Heil der Seele dient.

Zeichen: Handauflegung und Salbung von Stirn und Händen mit geweihtem Öl durch den Priester.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1499–1532

Erklärung

Die Krankensalbung – Über die Sakramente

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Sakramente des Dienstes an der Gemeinschaft

Weihe

Berufen, im Namen Christi zu dienen.

Durch das Sakrament der Weihe wird die Sendung, die Christus den Aposteln anvertraut hat, in der Kirche bis zum Ende der Zeiten weitergeführt. Es hat drei Stufen: Diakon, Priester und Bischof.

Der Geweihte handelt in der Person Christi, des Hauptes der Kirche: Er verkündet das Wort, feiert die Sakramente und leitet die Gemeinde. Auch die Weihe prägt ein unauslöschliches Siegel ein.

Zeichen: Handauflegung durch den Bischof und das Weihegebet.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1536–1600

Zeugnis

So habe ich meine Priesterweihe erlebt

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Zeugnis

„Eigentlich wollte ich kein Priester werden“

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Ehe

Ein Bund fürs Leben – und ein Abbild der Liebe Christi.

In der Ehe schließen Mann und Frau einen Bund für das ganze Leben, der auf ihr gegenseitiges Wohl und auf Kinder hin geordnet ist. Unter Getauften ist dieser Bund ein Sakrament.

Die Brautleute spenden sich das Sakrament gegenseitig; Priester oder Diakon nehmen den Konsens im Namen der Kirche entgegen. Ihre Liebe wird zum Zeichen für die Liebe, mit der Christus seine Kirche liebt. Die sakramentale Ehe ist unauflöslich.

Zeichen: Das Ja-Wort der Brautleute vor Gott und der Kirche, oft verbunden mit dem Tausch der Ringe.

Katechismus der Katholischen Kirche: KKK 1601–1666

Erklärung

Die Ehe – Über die Sakramente

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Bibeltexte: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart. Auslegung in eigenen Worten in Anlehnung an den Katechismus der Katholischen Kirche. Videos stammen von den jeweils genannten Anbietern und werden über YouTube eingebunden.